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REISEZIEL - MALI

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Praktische Informationen zu MALI
Für Mali, Burkina Faso, Niger, Togo, Benin und Ghana brauchen Sie einen gültigen
Reisepass, der noch bis mindestens 6 Monate nach Ihrem Rückreisedatum gültig
sein muss. Es folgt eine Liste der Adressen der verschiedenen Botschaften von Mali
in Europa.

bild

Gesundheit:
Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben für Mali, Burkina Faso und Niger. Eine
Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Sie sollten vor ihrer Abreise
entsprechende Massnahmen ergreifen und sich mit ihrem Hausarzt beraten.
Der Besuch eines tropenmedizinischen Instituts ist sinnvoll.

Allgemeines:
Geographie:
Oberfläche: 1 240 192 Quadratkilometer
Einwohner: 12,7 Millionen
Offizielle Landessprache: französisch
Ethnien: Bambara (33%), Fulbe oder. Peul (10%), Senufo (9%), Songhai (7%),
Soninke, Dogon
Anteil der Stadtbevölkerung: 30,2%
Bevölkerungsdichte: 9,4 Bew. / Quadratkm

Wichtigste Städte:
Bamako (1,016 Million. Einw.), Ségou (88 000 Einw.), Mopti (75 000 Einw.),
Timbuktu (50 000 Einw.), Sikasso (74 000 Einw.), Gao (55 000 Einw.)

Religionen:
Islam (90%), Christentum (6%), andere (4%)

Regierung:
Amadou Toumani Touré, am 12. Mai 2002 in öffentlichen Wahlen zum Präsidenten
der Republik gewählt (2007 wiedergewählt), in Nachfolge von Alpha Konaré.

Währung:
Der westafrikanische Franc CFA
1€ = 650 FCFA (100 FCFA = 0,15 €)
Die Währung gilt ausserdem in Burkina Faso, Niger, Senegal, der Elfenbeinküste
und Benin

Zeitzone:
Universalzeit (UTC – Greenwich-Zeit)

Klima:
Das tropische Klima ist durch eine lange Trockenzeit und eine kurze Regenzeit
charakterisiert. Die Regenzeit dauert von Mai / Juni bis September und variiert
stark (Dauer, Häufigkeit und Ergiebigkeit der Regenfälle).
Man kann 4 Klimazonen unterscheiden:
Die nördliche Sahelzone mit einer durchschnitlichen jährlichen Regenmenge von
weniger als 500 mm und 40 – 50 Regentagen und mit riskantem Getreideanbau.

Die Sudan-Sahelzone im mittleren Norden mit einer durchschnittlichen jährlichen
Regenmenge zw. 500 u. 750 mm und 60 Regentagen. Anbau von Erdnüssen,
Hirse.

Die Sudanzone im mittleren Süden mit einer jährlichen Niederschlagsmenge zw.
750 u. 1 000 mm und 70 – 80 Regentagen. Diese Zone bietet vergleichbare
Nutzungsbedingungen wie die Sudan-Sahelzone.

Die guineische Sudanzone im Südwesten mit einer Regenmenge von über
1000 mm. Diese Zone ist günstig für anspruchsvollere Kulturen wie Baumwolle,
Mais, Reis, Obst und Gemüse.

Ungefähr 90% der Bevölkerung leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Sie
bewirtschaftet 90% der Anbaufläche auf kleinen Äckern in der Grössenordnung
von 2 ha. Die Landwirtschaft ist vom Regen abhängig, extensiv und traditionell.
Wasserläufe gibt es wenige, d.h. die Möglichkeiten zur Bewässerung sind begrenzt:
von den 3,27 Millionen ha Ackerfläche können 15 000 ha künstlich bewässert
werden


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